Behind the Scenes Q&A of Making NISEI with Sierra Schlag
Behind the Scenes Q&A of Making NISEI with Sierra Schlag

Hinter den Kulissen: Q&A zur Entstehung von NISEI mit Sierra Schlag

Erzähl uns etwas über dich:
Ich bezeichne mich selbst als Skifahrer und Geschichtenerzähler. Ich bin in Park City, Utah, aufgewachsen und lebe heute in Carbondale, Colorado, nahe Aspen. Seit meinem zweiten Lebensjahr fahre ich Ski, habe im Buckelpisten-Skilauf Wettkämpfe bestritten und bin später zum Big-Mountain- und Backcountry-Skifahren gewechselt. Heute ist es mein Ziel, die Outdoor-Branche gerechter zu machen – unter anderem durch Skifilme mit tiefergehender Erzählweise.

Was bedeutet NISEI?
Nisei bezeichnet Kinder japanischer Einwanderer, die in Nordamerika geboren wurden. Meine Mutter wurde in Japan geboren und kam fürs College in die USA, wo sie in New York meinen Vater kennenlernte.

Die Inspiration hinter dem Film


2019 reiste ich beruflich nach Japan – das erste Mal ohne meine Mutter. Sie war bei früheren Reisen immer unsere familiäre Begleiterin und Übersetzerin bei Besuchen bei meinen Großeltern. Ohne sie fühlte ich mehr Abstand zur japanischen Kultur. Diese Erfahrung brachte mich dazu, intensiver über meine bikulturelle Identität und meinen Platz darin nachzudenken. Während dieser Reise schrieb ich das Narrativ für den Film.


Im Jahr 2020 begann ich, offener über ethnische Identität zu sprechen und las viel über asiatisch‑amerikanische Erfahrungen. Mir wurde bewusst, dass ich in Japan häufig als weiß und amerikanisch wahrgenommen werde, während ich in den USA eher als japanisch oder asiatisch gelesen werde. Zwischen diesen Wahrnehmungen zu leben kann verwirrend sein. Der Film ist mein Weg, diese Vielschichtigkeit zu erkunden und zu zeigen, wie das Annehmen einer gemischten Identität zu einem tieferen kulturellen Verständnis führen kann. Außerdem bin ich sehr dankbar, dass Japan einige der besten Powder‑Skigebiete der Welt bietet.

Die Inspiration hinter dem Film


2019 reiste ich beruflich nach Japan – das erste Mal ohne meine Mutter. Sie war bei früheren Reisen immer unsere familiäre Begleiterin und Übersetzerin bei Besuchen bei meinen Großeltern. Ohne sie fühlte ich mehr Abstand zur japanischen Kultur. Diese Erfahrung brachte mich dazu, intensiver über meine bikulturelle Identität und meinen Platz darin nachzudenken. Während dieser Reise schrieb ich das Narrativ für den Film.


Im Jahr 2020 begann ich, offener über ethnische Identität zu sprechen und las viel über asiatisch‑amerikanische Erfahrungen. Mir wurde bewusst, dass ich in Japan häufig als weiß und amerikanisch wahrgenommen werde, während ich in den USA eher als japanisch oder asiatisch gelesen werde. Zwischen diesen Wahrnehmungen zu leben kann verwirrend sein. Der Film ist mein Weg, diese Vielschichtigkeit zu erkunden und zu zeigen, wie das Annehmen einer gemischten Identität zu einem tieferen kulturellen Verständnis führen kann. Außerdem bin ich sehr dankbar, dass Japan einige der besten Powder‑Skigebiete der Welt bietet.

Was war der denkwürdigste Moment beim Filmen?
Mein Lieblingsmoment beim Filmen war, das Erlebnis mit dem restlichen Team zu teilen – Regisseurin Iz La Motte und Fotografin Bianca Germain. Durch verschiedene Projekte sind Iz und Bianca zu engen Freundinnen geworden. Japan habe ich sonst meist nur mit meiner Familie oder allein bereist, daher war es etwas ganz Besonderes, ihnen diesen Ort zu zeigen, der für mich zu einem zweiten Zuhause geworden ist. Und natürlich all das Ramen, das wir gegessen haben!


Wo können wir den Film sehen?
Du kannst den Film diesen Herbst bei allen evo-Stopps im Rahmen des All Women’s Film Festivals sehen und ihn im Januar kostenlos online streamen.


Welche Smartwool-Ausrüstung war dein Favorit während der Dreharbeiten zu NISEI?
Ich trage Smartwool-Socken, seit ich ein Kind bin – einige aus Weihnachten 2010 sind immer noch im Einsatz. So sehr liebe ich Smartwool-Socken. Die Targeted Cushion Skisocken sind mein Favorit, da meine Füße eher schmal sind und etwas zusätzliche Polsterung brauchen. Ein Outfit, das man im Film öfter sieht und das ich während der Dreharbeiten und auf Hüttentouren quasi ständig getragen habe, ist das Smartloft-Set. Die perfekte Schicht für Winterspaziergänge oder zum Entspannen am Kamin nach einem Skitag.